"Top Dogs"

Urs Widmer - Mäz 2000



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Das Stück:

Ein Königsdrama der Wirtschaft, mit dem brisanten Thema: strukturelle Arbeitslosigkeit, das Dilemma der westlichen Industrie- und Wohlstandsgesellschaft.
Dabei handelt es sich um Top Dogs, um Spitzenmanager also, die im Zuge global bedingter Umstrukturierungen entlassen wurden und die sich jetzt, zwecks Schockabfederung, Enttäuschungsverarbeitung und späterer beruflicher Reintegration, in einem Outplacement-Unternehmen zusammengefunden haben.

Die Masken der Darsteller beginnen im Rollenspiel zu bröckeln. Die Zerrüttung bis an den Rand des Nervenzusammenbruchs folgt, wenn sie allein und verängstigt ihre Wunsch- und Alpträume erzählen, armselige Luxuswahnwelten von Karriere und Erfolg.
Es geht in Top Dogs um die Erkenntnis für Vorgänge, die bei vielen Betroffenen Scham auslösen, obwohl sie durchaus wissen, dass sie keine "Schuld" trifft. Denn wie sollen Menschen an ihrer Entlassung Schuld sein, nur weil Industrie- und Dienstleistungsunternehmen immer radikaler ohne Menschen auskommen zu können glauben.

Business, das ist Krieg, Blut und Tränen. So ist das.


Die handelnden Figuren wurden in Anlehnung an die Uraufführung nach den Schauspielern benannt, die sie spielen. Sie heißen also:
  Ulrike Singer
  Ute Hennig
  Markus Schwab
  Andreas Gärtner
  Christian Schnappinger
  Norbert Ebner
  Volker Dietrich
  Matthias Lidl
 
Beleuchtung Florian Einfalt
Maske Kathrin Einfalt
Christiane Böggemann
Sabine Hirsch
Anja Smetana
Plakat Matthias Lidl
Programm Ute Hennig
Regie Robert Seidl

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