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01.09.2018
NTM spielt im Herbst Kinderstück von Paul Maar

Plakat Herr Bello und das blaue Wunder Pünktlich mit dem Ende der Sommerferien beginnen auch beim NTM wieder die Proben. Im Spätherbst (17./18. und 24./25.11.2018) spielt das Erwachsenenemsemble das Kinderstück "Herr Bello und das blaue Wunder" von Paul Maar.

Das gleichnamige Buch ist der erste Teil der Kinderbuchreihe um einen Hund namens Herr Bello.

Max, ein Junge, der sich schon immer einen Hund wünscht, nimmt einen Streuner bei sich auf. Als dieser eines Tages einen blauen Dünger, der Wunder wirkt, vom Boden aufleckt, verwandelt er sich in einen Menschen, Herrn Bello. Auch die Hühner und Kaninchen von Max‘ Freund Edgar verwandeln sich, nachdem sie Futter, das mit dem Mittel gedüngt wurde, gefressen haben.

Herrn Bello gelingt es allerdings nie, seine Hundegewohnheiten vollständig abzulegen. Als er von der Polizei aufgegriffen wird, hat es Max schwer, zu erklären, was für eine seltsame Person Herr Bello ist. Und dann macht auch noch das Jugendamt Ärger.

Zwei Wochen nach seiner Verwandlung verfliegt plötzlich die Wirkung des Mittels. Aber auch das führt wieder zu einigen Verwirrungen.

Nachdem im Dachtheater in der Schlossmühle aus branschutzrechtlichen und -technischen Gründen nur noch 80 Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen sind, hat sich Markus Schwab, der bei der Inszenierung Regie führt, dazu entschieden, "Herrn Bello" insgesamt acht mal aufzuführen. Pro Tag wird es also zwei Termine, jeweils um 14:30 Uhr und 17:00 Uhr, geben.

Karten gibt es ab 1. Oktober 2018 hier auf der Homepage oder bei Elektro Schuster in Mering bzw. ab 1. November 2018 telefonisch.

Paul Maar ist vor allem durch die "Sams"-Bücher bekannt geworden.


08.06.2018
Neues Theater Mering blickt auf Vision 2025
Pressemitteilung/Zeitungsartikel Friedberger Allgemeine

Vorstand 2018/2019 Simone Seitz zieht sich als zweite Vorsitzende zurück. Markus Schwab wieder an die Spitze des Vereins gewählt.

Die "Vision 2025" für Mering war für die Mitglieder des Neuen Theaters Mering (NTM) eines der wichtigen Themen während der Jahreshauptversammlung. Zwar liegt die Umsetzung des Projektes noch in weiter Ferne, aber nachdem das NTM von den anstehenden Entscheidungen direkt tangiert ist, waren die Informationen des Vorstandes zum aktuellen Stand der Dinge von großer Bedeutung.

Markus Schwab, 1. Vorsitzender, und Andreas Gärtner, Kassier des Vereins, berichteten von einer Gemeinderatssitzung und von Gesprächen mit Pfarrer Thomas Schwartz und Bürgermeister Hans-Dieter Kandler. Das NTM freut sich, dass die Gremien zugesichert haben, die Interessen des NTM bei der "Vision 2025" bestmöglich zu berücksichtigen.

Der Bericht des Vorstandes über die Aktivitäten des Vereins für das Jahr 2017 zeigte einmal mehr, wie vielseitig und erfolgreich das NTM ist. Die beiden gespielten Stücke "Neue Punkte für das Sams", inszeniert vom Erwachsenenensemble, und Agatha Christies "Die Mausefalle", aufgeführt von der Jugendgruppe NTM Neons, waren immer ausverkauft. Und auch abseits der Bühne haben die Mitglieder wieder viel unternommen: Besuche anderer Theaterbühnen, Bergwanderungen, Radlausfüge, Go-Kart-Pokal, Sommerfest, Weihnachtsfeiern, Brauereibesichtigung und noch vielen andere mehr.

Sowohl der Bericht der Mitgliederverwaltung als auch der Kassenbericht bestätigten die erfolgreiche Arbeit des Vereins im Jahr 2017, sodass die Entlastung des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung reine Formsache war. Im Zuge der anstehenden Neuwahlen des Vorstandes verabschiedeten die Mitglieder Simone Seitz aus ihrer Funktion als 2. Vorsitzende. Sie trat nach zehnjähriger Vorstandstätigkeit aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl an. Markus Schwab verabschiedete seine "Stellvertreterin" mit einem Blumengruß, einem Rückblick auf ihr Engagement im Verein und den besten Wünschen, verbunden mit der Hoffnung, sich weiterhin als aktives Vereinsmitglied im Verein einzubringen. Als Nachfolger wurde mit Christian Magnussen ein Vertreter aus dem Technik-Team gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Funktionen bestätigt.

Der abschließende Blick auf das Jahr 2018 richtete sich vor allem auf das bereits aufgeführte Stück "Das Tagebuch der Anne Frank", das die erfolgreiche Arbeit des NTM erneut unter Beweis stellte. Im Herbst folgt mit "Herr Bello und das blaue Wundermittel" ein Stück für die jüngsten Zuschauerinnen und Zuschauer.

Das Vereinsleben wird ebenfalls wieder aktiv und abwechslungsreich gestaltet. Interessenten sind herzlich willkommen.


05.05.2018
Bericht von der Laienspieltagung in Aichach

Bericht 37. Laienspieltagung 1 Das Verwenden und Einbinden von Videosequenzen in Theateraufführungen war eines der großen Themen der diesjährigen Laienspieltagung des Landkreises Aichach-Friedberg am 5. Mai 2018. Kreisheimatpfleger und Laienspielberater Michael Schmidberger lud zum 37. Mal die Vertreterinnen und Vertreter der Amateurtheatervereine des Wittelsbacher Landes in den großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Aichach.

Nach der Begrüßung durch den Landrat Dr. Klaus Metzger und der Vorstellung der Vereine sowie der Ehrung der verdienten Theatermacherinnen und Theatermacher ging es nahtlos mit inhaltlichen Themen der Theaterarbeit weiter.

Andreas Gärtner und Louisa Grötsch vom NTM referierten in ihrem gut einstündigen Vortrag über die Einsatzmöglichkeiten und technische Fragen rund um das Thema Theater und Video. Neben reinen Trailern, die für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden können, ist für moderne Inszenierungen natürlich auch das Einbinden von Videosequenzen interessant.

Am Beispiel der "Faust"-Inszenierung des NTM unter Leitung von Andreas Gärtner anlässlich des 25-jährigen Bestehens des NTM im Jahr 2016 wurden insbesondere die Vorteile von filmischen Einspielern deutlich. So lässt sich beispielsweise der Fokus auf Details, wie Mimik, Gestik oder Handbewegungen legen, die sonst vielleicht untergehen würden. Ebenso lassen sich durch die Schnittfolge rasche Szenen- und Bildwechsel realisieren. Die Walpurgisnacht aus dem "Faust" konnte Louisa Grötsch, die seinerzeit die Videoregie übernommen hat, so auf eine 8-minütige Filmsequenz verkürzen, ohne dass wichtige Inhalte des Stückes verloren gingen.

Bericht 37. Laienspieltagung 2 Die beiden Vertreter des NTM berichteten aber auch von dem enormen organisatorischen und finanziellen Aufwand, der mit so einer technischen Lösung verbunden sein kann. Alleine der Dreh des Walpurgisnachtszene musste umfangreich vorbereitet und geplant werden. Es stellten sich eine Vielzahl von Fragen, wie z. B.: Wer dreht den Film, Profi oder Mitglieder des Vereins? Welches technische Equipment benötigen wir? Mit welchem Programm schneiden wir den Film? Wie viele Einstellungen sind erforderlich?

Louisa Grötsch wies die Zuhörerinnen und Zuhörer auch darauf hin, dass man mit dem Video nur das zeigen kann, was man auch tatsächlich gedreht hat. Vergessene Einstellungen und Szenen lassen sich, wenn überhaupt, nur mit enormem Aufwand nachdrehen. Zudem ist im Vorhinein unbedingt zu klären, wie hoch das Budget ist und welche Erwartungen seitens der Verantwortlichen im Verein bestehen. Schließlich müssen die Kosten des Videodrehs zusätzlich zu den "normalen" Kosten der Bühneninszenierung über die Eintrittsgelder oder andere Quellen, wie Sponsorengelder oder Zuschüsse, erwirtschaftet werden.

Neben der eigentlichen filmischen Arbeit galt es bei "Faust"zudem, das Szenenbild in einem alten Gewölbekeller des Meringer Schlosses herzurichten, Komparsen zu finden, Stell- und Technikproben zu absolvieren, die Beteiligten über den 12-stündigen Tag bei Laune zu halten und diese zu verköstigen sowie natürlich auch die entsprechenden Genehmigungen für den Dreh einzuholen, datenschutz- und versicherungsrechtliche Fragen zu klären. Alles in allem ein enormer Aufwand, der für die meisten Laienbühnen nur mit engagierten Vereinsmitgliedern zu stemmen ist.

Die anschließenden Fragen aus den Reihen der anderen Vereinsvertreter betrafen technische Fragen aber auch finanzielle Aspekte. Der Tenor war jedoch eindeutig: Einfach Mut haben und ausprobieren. Ansehnliche Videos lassen sich nicht nur mit Hightech-Kameras der Kinoklasse fertigen; auch ein gutes Smartphone liefert qualitativ ausreichende Bilder. Es muss nicht das Schnittprogramm für hunderte von Euro sein, da auch günstige Software brauchbare Features mitbringt.

Michael Schmidberger dankte den beiden NTMlern für den fundierten Vortrag.


17.04.2018
Jahreshauptversammlung 2018 mit Neuwahlen

Die Jahreshauptversammlung 2018 des Neuen Theaters Mering e.V. findet am 6. Mai um 20:00 Uhr im Dachtheater in der Schlossmühle statt.

Im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung werden der Ausschuss und die Kassenprüfer turnusmäßig neu gewählt.

Neben einem Rückblick auf die Vereinsaktivitäten des abgelaufenen Jahres mit den Inszenierungen von Agatha Christies Krimi "Die Mausefalle" durch die Jugendgruppe NTM Neons und des Kinderstücks "Neues Punkte für das Sams" stehen unter anderem die weiteren Planungen für das Jahr 2018 auf der Tagesordnung. Besonderes Augenmerk liegt dabei natürlich auf den bevorstehenden Stücken und den Vorhaben der Kinder- und der Jugendgruppe.

Alle Vereinsmitglieder werden gebeten, an der Versammlung teilzunehmen. Interessenten sind – wie immer – herzlich willkommen. Weitere Informationen unter www.neues-theater-mering.de.


19.03.2018
Neues Theater beeindruckt mit "Anne Frank"
Zeitungsartikel Friedberger Allgemeine

Zeitungsartikel Anne Frank 1 Bei der ausverkauften Vorstellung bringen die Schauspieler viele Facetten der Menschlichkeit auf die Bühne. Von Manuela Krämer

"Ich glaube an das Gute im Menschen!" Dieser Ausspruch stammt ausgerechnet von dem jüdischen Teenager, Anne Frank, deren Schicksal nur durch ihr Tagebuch in Erinnerung blieb. Angst und Freude, Hoffnung und Niedergedrücktheit bringen die Schauspieler des Neuen Theaters Mering (NTM) bei der Premiere des Stücks im ausverkauften Dachtheater hervorragend zum Ausdruck.

Obwohl das Bühnenstück in zwei Akten ruhig, nahezu statisch angelegt ist, gelingt es den Schauspielern unter der Regie von Markus Schwab so etwas wie Spannung zu erzeugen. Das Ende ist bekannt und gerade deshalb bleibt den Zuschauern die Freude im Halse stecken, wenn Anne (Carolin Heinrich) mit ihrem Vater (Andreas Gärtner) auf der Bühne tanzt oder, wenn sie mit Peter (Maurizio Karge) flirtet.

Zeitungsartikel Anne Frank 2 Carolin Heinrich zeigt die kindliche Heiterkeit der 13-jährigen Anne im ersten Akt und nach der Pause die jugendliche Nachdenklichkeit einer 15-Jährigen mit minimalistischer Mimik. Auch die anderen Schauspieler finden diesmal leise Töne, statt große Gestik. Ingrid Martin als Annes Mutter überzeugt durch die Unfähigkeit, Emotionen zuzulassen, bis diese, kurz vor dem Ende, geballt aus ihr herausbrechen.

Neues Theater macht die Enge erlebbar

Es scheint ein Wunder, wie so viele Personen – fünf Erwachsene und drei Kinder – mehr als zwei Jahre lang im Hinterhaus eines Amsterdamer Geschäftshauses überleben konnten, ohne sich an die Gurgel zu gehen. Sicher, es "menschelt" und die Gefühle kochen hoch, wenn sie, abgeschnitten von der Außenwelt, nicht am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und kaum eine Chance haben, sich zu bewegen.

Das Ehepaar Frank versucht mit Schulunterricht und einem geregelten Tagesablauf ihren Kindern Anne und Margot (Louisa Grötsch) sowie Peter, dem Sohn der Familie van Daan, so viel Normalität wie möglich zu bieten. Das kleinste Fehlverhalten bedeutet das sichere Ende, daher gelte es, "niemals, niemals über diese Tür hinauszugehen. Für meine Gedanken gibt es weder Schloss noch Riegel", fasst dies Vater Frank pathetisch zusammen.

Zeitungsartikel Anne Frank 3 Zeitloses Stück

Das Stück sei zeitlos, meint Regisseur Markus Schwab. Immer, wenn Menschen verfolgt werden, gebe es auch die anderen, die ihnen helfen. Auch das sei "menschlich". Das Gefühl der Verstecktseins einer Gruppe von Individuen mit all ihren Charakterzügen, Vorlieben und Fehlern, habe ihn gereizt an dem Stück. Das Gefühl der Enge habe sich auch während der Proben breit gemacht, und das nicht nur aufgrund der Handlung. Schließlich stehen die meisten Darsteller während der gesamten Aufführung auf der Bühne. "Während der Proben habe ich das Spazierengehen an frischer Luft plötzlich schätzen gelernt", bemerkt Carolin Heinrich. Pedro Kopfmüller (Herr Dussel) und Thilo Paulin (Herr Kraler) fanden es schwierig, dass man sich nicht gegenseitig auf die Füße tritt. Die Enge und die Verzweiflung auf der Bühne bewirken auch, dass am Ende der gelungenen Vorstellung nur zögerlich geklatscht wird. Das Publikum ist beeindruckt, keine Frage. Doch wer mag schon angesichts eines solchen Schicksals in Jubelrufe ausbrechen.

Termine

Weitere Vorführungen finden am Freitag, 23. März, Samstag 24. März, um 20 Uhr und am Sonntag, 25. März um 19 Uhr statt. Die Vorstellungen sind ausverkauft, eventuell gibt es Restkarten an der Abendkasse. Infos unter www.neues-theater-mering.de oder Telefon 08233/780193.


12.03.2018
Herausforderung für die Schauspieler in Mering
Zeitungsartikel Friedberger Allgemeine

Zeitungsartikel Anne Frank Das Neue Theater Mering zeigt das Stück "Das Tagebuch der Anne Frank".

Die Bühne steht, die Texte und Kostüme sitzen, die Licht- und Toneffekte passen – am kommenden Samstag, 17. März, um 20 Uhr feiert das neue Theater Mering die Premiere seiner 50. Produktion im Dachtheater in der Schlossmühle in Mering. Unter der Regie von Markus Schwab erhält die aktuelle Inszenierung des Stücks "Das Tagebuch der Anne Frank" gerade ihren letzten Feinschliff.

Schwab ist mit seiner erst 16-jährigen Hauptdarstellerin Carolin Heinrich "sehr zufrieden": "Die Professionalität und Intensität der Darstellung der Anne Frank machen mich sehr stolz, insbesondere da Carolin alle Schauspielgruppen des Neuen Theater Merings durchlaufen hat." Für Carolin besteht die Herausforderung vor allem auch in der Historie und der Bekanntheit der Person Anne Frank. "Die meisten Zuschauer haben durch das Buch ein bestimmtes Bild von Anne, diesem Bild und vor allem aber dem Andenken an Anne Frank m&oulm;chte ich gerecht werden".

Kartenvorbestellung Interessierte können unter www.neues-theater-mering.de, bei Elektro Schuster in Mering oder unter 08233/780193 Restkarten erhalten. Vorstellungen sind am Samstag, 17. und 24. März, um 20 Uhr, Sonntag, 18. und 25. März, um 19 Uhr sowie am Freitag, 23. März, um 20 Uhr.


28.02.2018
Das Tagebuch der Anne Frank - Ein "Stück" Weltliteratur im Dachtheater
Zeitungsartikel Paar-Anzeiger

Mit großem Respekt begegnen die Schauspieler des Neuen Theaters Mering, unter der Regie von Markus Schwab, der Theaterfassung dieses bedeutenden und vor allem auch berührenden Zeitdokumentes. Von Andreas Gärtner

Zeitungsartikel Anne Frank Markus Schwab ist bestrebt, zusammen mit seinen Schauspielern behutsam die ungebrochene Aktualität des Stückes herauszuarbeiten. "Verfolgung, Unterdrückung und Angst, vor allem aber die unerschütterliche Hoffnung und der Lebensmut der Menschen hat mich extrem beeindruckt", so Schwab, "das möchte ich auch auf der Bühne wiederspiegeln". Das Theaterstück von Frances Goodrich und Albert Hackett erschien 1956 und basiert, mit geringen Abweichungen, auf den Tagebuchaufzeichnungen von Anne Frank. Anne führte das Tagebuch vom 12. Juni 1942 bis zum 1. August 1944 und beschrieb darin die Zeit ihres, des versteckten Lebens. Anne, ihre Familie und eine befreundete jüdische Familie harrten mehr als zwei Jahre versteckt, auf engstem Raum, in einer verborgenen Wohnung in einem Hinterhaus der Amsterdamer Prinsengracht aus, um der Verfolgung und Verschleppung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wurden Sie am Ende verraten und in verschiedene Konzentrationslager verschleppt. Anne starb wenige Wochen vor Kriegsende in Bergen-Belsen.

Karten sind unter www.neues-theater-mering.de oder bei Elektro Schuster in Mering erhältlich. Aufführungstermine: Samstag 17. und 24. März um 20 Uhr und Sonntag 18. und 25. März um 19 Uhr, sowie Freitag 23. März um 20 Uhr.


31.01.2018
Neues Stück im Frühjahr 2018
"Das Tagebuch der Anne Frank"

Plakat Anne Frank Entgegen der bisherigen Planung für das Theaterjahr 2018 wird das NTM Mitte März "Das Tagebuch der Anne Frank" auf die Bühne bringen. Markus Schwab übernimmt die Regie.

Geplant war eigenltich die Inszenierung einer englischen Komödie unter Leitung von Andreas Gärtner und Louisa Grötsch. Dieses Vorhaben musste der Verein aber kurz vor Weihnachten aus organisatorischen Gründen fallen lassen.

Markus Schwab: "Ich habe Anne Frank schon seit etlichen Jahren als Theaterfassung im Schrank stehen und mir dazu auch schon viele Gedanken gemacht." Nur dadurch war es möglich, kurzfristig auf die Absage für das eigentlich geplante Stück zu reagieren.

Die Suche nach interessierten Schauspielerinnen und Schauspielern lief relativ problemlos; viel aufwendiger war es - in Anbetracht des kurzen zeitlichen Vorlaufes - diesmal jedoch, die Probentermine zu koordinieren. Bereits in der zweiten Januarwoche ging es daher mit den Proben los. Den Akteuren blieb also nichts anderes übrig, als die Zeit um Weihnachten, Neujahr und Heilige Drei Könige für das Lernen der teils enormen Texte zu nutzen.

Umso beruhigter ist man nun, dass sowohl die Proben sehr gut laufen als auch die Bühne bereits fertig im Dachtheater in der Schlossmühle steht.

Ab sofort besteht zudem die Möglichkeit, Eintrittskarten online zu bestellen oder bei der Firma Elektro Schuster, Fuchsberg 2, in Mering zu kaufen.

Das NTM freut sich auf die Aufführungen.


27.01.2018
Ein "Stück" Weltliteratur im Dachtheater
Zeitungsartikel Friedberger Allgemeine

Zeitungsartikel Anne Frank Neues Theater Mering wagt sich an Bühnenfassung von Anne Franks Tagebuch. Von Andreas Gärtner

Mit großem Respekt begegnen die Schauspieler des Neuen Theaters Mering, unter der Regie von Markus Schwab, der Theaterfassung von "Das Tagebuch der Anne Frank", dieses bedeutenden und vor allem auch berührenden Zeitdokumentes. Markus Schwab ist bestrebt, zusammen mit seinen Schauspielern, behutsam die ungebrochene Aktualität des Stückes herauszuarbeiten. Premiere des Stücks im Meringer Dachtheater ist am Samstag, 17. März, ab 20 Uhr.

"Verfolgung, Unterdrückung und Angst, vor allem aber die unerschütterliche Hoffnung und der Lebensmut der Menschen haben mich extrem beeindruckt", so Schwab, "das möchte ich auch auf der Bühne widerspiegeln."

Das Theaterstück von Frances Goodrich und Albert Hackett erschien 1956 und basiert, mit geringen Abweichungen, auf den Tagebuchaufzeichnungen von Anne Frank. Anne führte das Tagebuch vom 12. Juni 1942 bis zum 1. August 1944 und beschrieb darin die Zeit ihres des versteckten Lebens.

Anne, ihre Familie und eine befreundete jüdische Familie harrten mehr als zwei Jahre versteckt, auf engstem Raum, in einer verborgenen Wohnung in einem Hinterhaus der Amsterdamer Prinsengracht aus, um der Verfolgung und Verschleppung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wurden sie am Ende verraten und in verschiedene Konzentrationslager verschleppt. Anne Frank starb wenige Wochen vor Kriegsende in Bergen-Belsen.

Nach der Verhaftung der Familie nahm deren Helferin Miep Gies das Tagebuch an sich und bewahrte es so vor dem Zugriff der Gestapo. Das Tagebuch übergab sie nach dem Krieg an Annes Vater Otto Heinrich Frank, der als Einziger seiner Familie den Krieg und Holocaust überlebt hatte. Dieser veröffentlichte die Aufzeichnungen, die in den 1950ern zum meistverkauften Taschenbuch und meistaufgeführten Bühnenstück in der Bundesrepublik Deutschland wurden. Sie wurden in über 70 Sprachen übersetzt und machten die Autorin zu einem der bekanntesten Opfer des Holocausts.

Vorverkauf: Karten sind ab Donnerstag, 1. Februar, unter www.neues-theater-mering.de erhältlich. Die Aufführungstermine sind am Samstag, 17. und 24. März, um 20 Uhr sowie am Sonntag, 18. und 25. März, um 19 Uhr und am Freitag, 23. März, um 20 Uhr.


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